Stadtwappen Gröningen

Das Gröninger Stadtwappen besteht unverändert seit 1535 als Kardinal Albrecht der V. von Brandenburg, der gleichzeitig auch Bischof von Halberstadt war, der Stadt das Wappen und die Privilegien an die Stadt verlieh.

 

Das Wappen wurde am 20. März 1995 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.

 

 

Das Stadtwappen ist gespalten in Silber und Rot, darin drei Barsche die in der silbernen Wappenhälfte rot und in der roten Wappenhälfte silbern sind.

 

Silber und Rot sind die Farben des Bistums Halberstadt.

 

Zu der Bedeutung der Fische im Wappen bestehen mehrere Ansichten.

Weisen die Fische auf die einst ansässigen Ministerialengeschlechter Barsewisch und Rathgebe hin, die beide einen Fisch im Wappen führten oder wird nur auf den Fischreichtum des Flusses Bode hingewiesen.

 

Aus überlieferten Schriftstücken:

 

„den Ratmannen und der Gemeinde des Bleks Gröningen das Recht, in allen Sachen und Geschäften, zum Schimpf und Ernst, ein Wappen und Siegel zu führen und zu gebrauchen: Das Wappen soll gleich in der Mitten die Länge abwärts getheilt sein, daß fürder und rechte Feld weiß und das linke Feld roth, wie unser Stifts Halberstadt Wappen ist, darinnen drei ganze Barsche oben einander zwerg durch beide Felder streichend, der jeder im rothen Felde halb weiß und im weißen Felde halb roth sein soll.“