Dalldorf

Geschichte

Bereits seit dem Mittelalter besteht Dalldorf und blickt auf eine mehr als 1000-jährige Geschichte zurück. Die ursprüngliche Ortslage lag damals östlich vom heutigen Standort.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde Dalldorf schwer verwüstet und nicht wieder aufgebaut.

1750 begründete Kriegs- und Domänenrat Günter Göckingk die Anfänge des neuenh Dalldorfs. Es siedelten sich sieben Kolonisten an, die Einwohnerzahl wuchs daraufhin nur langsam an.

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war das Dorf dem Amtsrat Georg-Wilhelm Heyne, dem Besitzer des ehemals von Göckingk´schen Rittergutes in Gröningen und seinen Erben erbzinspflichtig.

Eine regionale wirtschaftliche Bedeutung erlangte man erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts, durch den, in der näheren Umgebung Dalldorfs für die Zuckerindustrie betriebene Abbau von Kalkstein. Später siedelten sich auch einige Dampfpfluggesellschaften an.

 

Durch den 2. weltkrieg erlebte Dalldorf eine zweite große Zestörung, da durch die United States Air Force ein für das Flugzeugwerk in Oschersleben geplanter Angriff am 28. Juli 1943 fehlgeleitet wurde und somit das Ziel Dalldorf wurde.

Am 1. Januar 1974 wurde Dalldorf dann nach Gröningen eingemeindet, im Jahr 2000 wurde dann der 250. Jahrestag der Neugründung gefeiert.

 

Bauwerke 

 

Mit der Dorfkirche Dalldorf verfügt der Ort über eine evangelische Kirche, die zum Kirchspiel Gröningen gehört. Vor der Kirche steht ein Kriegerdenkmal, als Erinnerung an im Krieg gefallene Bürger Dalldorfs. Ebenfalls zu sehen ist dort ein Stein, der an die Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Neugründung erinnern soll.

 

Dalldorf hat eine eigene freiwillige Feuerwehr.

 

 

Persönlichkeiten

 

Carl Eitz war als Musikpädagoge und Akustiker von 1870 bis 1872 als Lehrer und Organist in Dalldorf tätig