ehem. Gröninger Schloss

Die Burg Gröningen aus den Jahren um 933- 940 stammend, auf den Resten einer zerstörten Wallburg errichtet, wurde 1140 unter Führung des Pfalzgrafen Friedrich II. von Sommerschenburg zerstört.

 

Im Jahre 1253 entstand an ihrer Stelle eine neue Burg, diese wurde 1363 zur Residenz der Bischöfe von Halberstadt.

 

Von 1535 an haben sie diese Burg zu einem der bedeutendsten Renaissanceschlösser der Region in Form einer Vierflügelanlage umgebaut und erweitert. Die Skizze, welche man unter wikipedia findet,  zeigt das Gröninger Residenz,- und Renaissanceschloss um 1600.

 

Ab 1680 begann der Verfall von Schloss Gröningen, somit wurde bereits 1768 der Schlossabbruch verfügt.

 

Nach mehreren zeitlich lang anhaltenden Verhandlungen mit verschiedenen Käufern war der Verfall nicht aufzuhalten. 1814 noch als Lazarett für Verwundete aus Freiheitskriegen dienlich, wurde das Schloss 1817 vollkommen abgerissen.

 

Das bedeutende Altarbild der Gröninger Schlosskapelle wurde 1847 nach Wernigerode-Hasserode verkauft. Auf dem Gemälde sieht man den Maler Offinger und den Förderer der Künste, Bischof Heinrich Julius.

 

Auch aus dem Inventar des Gröninger Schlosses stammt das Gröninger Fass mit über 140 m³ Fassungsvermögen. Es steht heute im Jagdschloss Spiegelsberge oberhalb von Halberstadt und ist das heute größte hölzerne Weinfass der Welt. Im Jahr 2008 wurde es in das Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen.

Gezeigt wird das Schloss um 1600 zu seiner Glanzzeit.
Die Ansicht ist aus Süd-Westen.

 

 

Anhand von Original-Bauplänen und Zeitzeugen-Berichten in alten Chroniken hat Ralf Staufenbiel das Schloss rekonstruiert und Michael Götte alias Maler Gustav hat es dann nach seinen Vorgaben gemalt und sozusagen wieder zum Leben erweckt. Heute sind von dem ehemaligen Renaissance-Schloss nur noch ein Kellergewölbe und Fundamente erhalten.

 

http://www.malergustav.de/