Informationen zur Wahl

Das Wahlrecht ist im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (GG) verankert.

 

Art. 20 Abs. 2 GG:

Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

Art. 38 Abs. 1 GG:

Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.
 

 

 

Wahlgrundsätze

 

"Allgemein" bedeutet, dass grundsätzlich jeder Bürger wählen darf, der das 18. Lebensjahr vollendet hat.

 

"Unmittelbar“ heißt, dass die Wähler die Kandidaten ohne die Zwischenschaltung von Wahlmännern wählen.

 

"Frei" bedeutet, dass auf die Wähler kein Druck ausgeübt werden darf. Es gibt kein Wahlzwang.

 

 "Gleich" heißt, dass jeder Stimme gleiches Gewicht zukommt.

 

"Geheim" bedeutet schließlich, dass niemand wissen darf, wer wie gewählt hat - es sei denn, die Wählenden geben dies selbst, aus freiem Willen bekannt.